"IM SAMMELTRANSPORT NACH UNBEKANNTER ANSTALT VERLEGT"

Opfer der NS-"Euthanasie" aus der Stadt Buchen

Basierend auf einer menschenverachteten Ideologie und einer rein zweckrationalen Vernunft führte die Radikalisierung der nationalsozialistischen Gesundheits-, Sozial und Rassenpolitik mit dem Ziel der Reinigung des Volkskörpers zum Massenmord an Menschen mit geistigen Behinderungen und psychischen Erkrankungen. In der Sprache der Täter wurden die systematischen Tötungen mit Begriffen wie „Euthanasie“ und „Gnadentod“ verhüllt. Den „Euthanasie“-Morden fielen insgesamt über
200.000 Menschen zum Opfer.

Für die Stadt Buchen und ihre heutigen Stadtteile sind mindestens 18 Personen bekannt, die im Zuge der NS-„Euthanasie“ ermordet wurden. Sie wurden geboren und/oder lebten in Buchen, Götzingen, Hainstadt, Hettingen, Hollerbach, Rinschheim und Waldhausen. Die Einzelschicksale und Lebensgeschichten dieser 18 Frauen und Männern aus Buchen konnten nun durch die Auswertung zahlreicher Quellen recherchiert und aufgearbeitet werden.

Den Ermordeten nach über 75 Jahren ihre individuelle Geschichte und damit ihre Würde zurückzugeben, ist das Anliegen dieses Buches.

Das Buch, das in sehr würdiger und anspruchsvoller Weise von der SchreiberGrimm Werbeagentur gestaltet wurde, ist ab sofort hier im Online-Shop sowie in der Tourist-Information Buchen erhältlich!

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BUCH-ONSE
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Herausgeber: Stadt Buchen
Redaktion: Tobias-Jan Kohler
Gestaltung: SchreiberGrimm Werbeagentur GmbH
Erscheinungsjahr: 2021
Gebundene Ausgabe, 160 Seiten, 4-farbig gedruckt, mit Kapitalband
ISBN: 978-3-923699-29-2